Wer wir sind

Der seit 2009 existierende gemeinnützige Verein MOSAIK e.V. ist aus einer Elterninitiative entstanden,  die sich für verbesserte Wohn- und Lebensbedingungen der erwachsenen Kinder mit Hilfebedarf in Dortmund einsetzte.

Zunehmend ist uns klar geworden, dass eine inklusive Lebensqualität nur dann gelingen kann, wenn Vielfalt, Akzeptanz und gegenseitige Wertschätzung das Zusammenwohnen prägen.

        

Wer Interesse und  Freude  daran hat, in einem bunt gemischten Miteinander zu leben, ist bei uns richtig. Wer darüber hinaus  sein Leben und das anderer bereichern möchte mit einer Offenheit für soziale Belange, ist ebenfalls willkommen. Für uns ist klar:  Alle Menschen, ob ohne oder mit Hilfebedarf, haben auf jeder Stufe ihres Lebens etwas zu geben, was für die Gemeinschaft unentbehrlich ist.

      

Unser Ziel ist eine Hausgemeinschaft aufzubauen mit ca. 50 Menschen, in der jede/r so leben kann wie es den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Die Anzahl der Menschen, die einen Hilfebedarf haben, soll in unserem Wohnprojekt ein Drittel der Bewohner ausmachen. Darüber hinaus sehen wir die Stärke unserer Gemeinschaft darin, diese besonderen Menschen mit einzubeziehen in unsere Lebensprozesse und Freizeitaktivitäten. Und wir wünschen uns, dass jede/r von ihnen eine Sinn erfüllte Arbeit hat. Auch dafür wollen wir uns einsetzen.

         

Wir sind mittlerweile auf viele Menschen (ohne Hilfebedarf)  gestoßen, die es spannend und bereichernd finden, in einer Atmosphäre des Wohlwollens und einer aufmerksamen Zugewandtheit zu leben.
Die Lebenswege der Initiatoren dieses Vereins sind geprägt von Unebenheiten und Hürden.  So ist das, wenn man unmittelbar und über viele Jahre hinweg  mit Behinderung konfrontiert wird. Damit ist nicht die Behinderung des Angehörigen gemeint, sondern eher die Behinderung, die einem von außen durch gesellschaftliche Bedingungen entgegenkommt. Wir erleben aber trotz der beschwerlichen Hürden einen Gewinn an Lebensqualität, denn die ungewohnten, neuen Wege sind es, die inneren Wachstum bringen, nicht die ausgetretenen.

      

Wir treffen uns mehr als einmal wöchentlich, halten Klausurtagungen ab, nehmen an Seminaren Teil, bieten Interessententreffen an  und legen Wert auf Vernetzungsarbeit.

Der Bedarf in Bezug auf neue Wohn- und Lebensmodelle wird unbestritten in den kommenden Jahren steigen. Der demographische Wandel, ein sensibilisiertes Bewusstsein bezüglich Gemeinschaften und die wachsenden Möglichkeiten für eine freie Lebensgestaltung für Menschen mit Hilfebedarf  – das sind die Motoren, die neue Projekte ins Leben rufen.

       

Wir wollen eines dieser Projekte sein. Eines, wo man gern lebt, sich aufgehoben fühlt und frei entfalten kann.